Über mich

Haltung & Werdegang

Mein Name ist Hanna Campen, ich bin systemische Beraterin und promovierte Meereswissenschaftlerin. Das bedeutet: Ich kenne die Folgen des Leistungdrucks und den Schmerz durch desillusionierende Fakten über den Zustand unserer Erde – Überforderung & Ohnmachtsgefühle. Und ich suchte Wege zurück zu mir selbst & meiner Passion. Meine stetige Begleiterin dabei: Die Natur. Aus dieser Sinnsuche heraus ist Rewild entstanden. Mit meinem Wissen & Nicht-Wissen, meiner Haltung & Perspektive biete ich Gelegenheiten zur Rückverbindung und begleite seit mehreren Jahren Menschen in ihrer Beziehungsarbeit & ihren Veränderungsprozessen.

Egal in welchem Format, geht es mir darum aufzuzeigen wo die eigenen Handlungsspielräume liegen – und wo aber auch nicht. Verantwortungsübernahme darf so gestaltet sein, dass sie machbar ist und eine Lust auf Umsetzung entfacht, weil neue Perspektiven gewonnen und verkörpert werden können. Basis meiner Arbeit bildet eine systemische Haltung: Denken in Zusammenhängen, Ressorcenorientheit, Nicht-Wissen, Wertschätzung von Vielfalt, Wertfreiheit, offene Neugier, Beziehungen im Zentrum.

Ich wurde oft gefragt: Meeresforschung und systemische Beratung – wie passt das zusammen? Für mich liegt es auf der Hand: Es beginnt mit meiner innigen Liebe für unseren Planeten, seine unfassbar intelligente Natur, über die Faszination von Zusammenhängen, unglaublich viel Spaß am Verstehen und den sehnlichen Wunsch diese Schönheit – und ja, unsere Spezies – zu bewahren.

Lange dachte ich, ich müsste die Menschen nur aufklären, mit Wissenschaftskommunikation, einem vorbildichen CO2-Fußabdruck und der Minimierung meines Plastikabfalls (ja, alles gut und wichtig!) – bis ich irgendwann ausbrannte, weil meine unermüdlichen Anstrengungen nie reichten. Ich glaube, wir brauchen Liebe und Integrität, um gesunde Entscheidungen für uns und  unseren Planeten treffen zu können. Und das geht nur, indem wir uns mit uns und der Welt verbunden fühlen. Was ich hier in einem kurzen Absatz von mir als logische Folge aus meinen Erfahrungen zusammengefasst habe, war in Wahrheit ein jahrelanger Suchprozess. Dieser war geprägt von Verzweiflung, Angst und Frustration und irgendwann dann Mut, Visionen und Hoffnung. Ich sattelte um – oder besser gesagt weiter auf – damit ich Menschen in ihrem Schmerz und ihrer Entfremdung von sich und ihren Wurzeln begleiten kann. Ich erkannte, dass es Verbindung braucht, gemeinsames Erinnern und das Loslassen von alten, überholten Mustern, Verhalten, Überzeugungen, Stimmen, inneren Anteilen. In der Systemik fand ich all das:

  • Denken in Zusammenhängen
    Weg von dem inzwischen überholten Zerlegen in Einzelteile und das Problematisieren des Indiviuums aka du bist nicht schuld.
  • Blick auf die Fülle und Ressourcen des Einzelnen
    Was ist alles bereits da?
    Wofür ist das „Problem“ gut oder die Lösung?
    Was kannst du jetzt gerade tatsächlich tun/verändern?
    Ich lege den Fokus auf die Selbstermächtigung.
  • wertschätzende Haltung und Begegnung auf Augenhöhe
    Ich helfe dir dabei deinen eigenen Weg zu finden und ihn selbst zu gehen, es gibt für mich nichts Schöneres
  • Blick auf deine Wurzeln, dein Herkunfstfamiliensystem
    Das Ziel ist es sich selbst mit mehr Milde und Verständnis zu begegnen und sich im Erwachsenenalter das geben zu können, was man früherer Stelle einmal gebraucht und nicht bekommen hat.

All das ist Heilung. Stück für Stück für Stück. Ich bin zutiefst überzeugt, dass wenn wir unseren inneren Sh** kennen, ihn aufräumen, uns vielleicht sogar dafür vergeben, dann wirken wir auch in Beziehung heilend. Mit anderen Menschen und unserem Planeten. 

Hast du dich mal so richtig lebendig gefühlt? Ich wette es war, als du in irgendeiner Form mit dir, einem anderen Menschen oder der Natur so richtig spürbar in Kontakt warst. Ein aufrichtiger Moment, der in dir nachhallt wie ein Echo. Und das ist es doch, worum es geht. Und dafür braucht es Aufrichtigkeit, das wunderschöne, zum Glück gar nicht ausgelutschte Wort Authentizität, Beziehungsfähigkeit, Verkörperung.  Let’s relearn it! Let’s rewild! Ich kann mir nichts schöneres vorstellen, als dich in diesem Prozess des wieder mit dir Verbindens – was auch immer das in deiner persönlichen Situation bedeutet – zu begleiten. Schreib mir, wenn du mit mir arbeiten möchtest! Ich freue mich auf deine Nachricht.